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  P89LPC932A1 Prozessoren
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  Bauteil Familie Hersteller Core Variante Freq. Flash/ROM Package
 P89LPC932A1  LPC900  NXP Semiconductors 2-clock 80C51
 12MHz  8192  TSSOP28, PLCC28, HVQN28
  

Allgemeine Beschreibung

Die P89LPC932A1 ist ein Single-chip Mikrocontroller in preisgünstigen Gehäusen, basierend auf einer leistungsfähigen Prozessorarchitektur, die Instruktionen in zwei oder vier Takten ausführt, sechsmal schneller als Standard 80C51 Bauteile. Viele Systemfunktionen wurden in den P89LPC932A1integriert, um die Anzahl der Komponenten, Layoutfläche und Systemkosten zu reduzieren.

Leistungsmerkmale

Hauptmerkmale

  • 8 kB Flash Programmspeicher (byte-weise löschbar), organisiert in 1 kB Sektoren und 64-byte Seiten. Da byte-weise gelöscht wird, kann jedes beliebige Byte als nichtflüchtiger Datenspeicher genutzt werden.
  • 256-byte RAM Datenspeicher, 512-byte zusätzliches on-chip RAM.
  • 512-byte EEPROM für Kundendaten erlaubt Serialisierung von Bauteilen, Speichern von Setup Parametern usw.
  • Zwei analoge Komparatoren mit selektierbaren Eingängen und Referenzquellen.
  • Zwei 16-bit Counter/Timer (jeder kann so konfiguriert werden, dass er einen Ausgang bei Timer Overflow toggled oder zu einem PWM Ausgang wird) und ein 23-bit System Timer, der auch als Echtzeituhr genutzt werden kann.
  • Verbesserte UART mit fractional baudrate Generator, Erkennen von Breaks und Framing Errors, automatischer Adress-Erkennung; 400 kHz byte-wide I2C-Bus Kommunikationsport und SPI Kommunikations Port.
  • Capture/Compare Unit (CCU) liefert PWM, Input Capture und Output Compare Funktionalität (P89LPC935/936).
  • Sehr genauer interner RC Oszillator ermöglicht Betrieb ohne externe Oszillator Komponenten. Die RC Oszillator Option kann selektiert und feingetuned werden.
  • VDD Betriebsbereich von 2.4 V bis 3.6 V mit 5 V toleranten I/O Pins (kann bis 5.5V betrieben werden).
  • 28-pin TSSOP, PLCC, und HVQFN Gehäuse mit minimal 23 I/O Pins und bis zu 26 I/O Pins bei Nutzung der internen Oszillator und Reset Optionen.

Zusätzliche Merkmale

  • Eine leistungsfähige 80C51 CPU liefert bei einer Arbeitsfrequenz von 18 MHz Instruktions-Zykluszeiten von 111 ns bis 222 ns für alle Instruktionen ausser Multiplikation und Division. Das ist die sechsfache Leistung einer Standard 80C51 bei gleicher Taktfrequenz. Eine niedrigere Taktfrequenz für die gleiche Leistung resultiert in weniger Stromverbrauch undreduzierter EMI.
  • Serielle Flash In-Circuit Programmierung (ICP) erlaubt ein einfaches Codieren in der Produktion mit kommerziellen EPROM Programmierern. Flash Security Bits verhindern das Auslesen von sensitiven Applikationsprogrammen.
  • Serielle Flash In-System Programmering (ISP) ermöglicht das Programmieren des schon in der Endapplikation montierten Bauteils.
  • In-Application Programming (IAP) des Flash Programmspeichers ermöglicht, den Code in der laufenden Anwendung zu ändern.
  • Watchdog Timer mit separatem on-chip Oszillator benötigt keine externen Komponenten. Der Watchdog Prescaler kann aus acht Werten gewählt werden.
  • Unterspannungserkennung (Brownout detect) ermöglicht ein sanftes Herunterfahren des Systems bei Stromausfall. Kann optional auch als Interrupt konfiguriert werden.
  • Idle und zwei verschiedene Power-down Stromsparmodi. Verbessertes Reaktivieren aus dem Power-down Modus (ein LOW Interrupt input startet die Ausführung). Typischer Power-down Strom ist 1 uA (totaler Power-down mit deaktivierten Spannungskomperatoren).
  • Active-LOW Reset kann von einem internen Reset getrieben werden. On-chip Power-on Reset ermöglicht den Betrieb ohne externe Reset Komponenten. Ein Reset Zähler und eine Unterdrückungsschaltung für Reset Störimpulse verhindert unechte und unvollständige Resets. Eine Software Resetfunktion ist ebenfalls verfügbar.
  • Konfigurierbarer on-chip Oszillator mit Optionen für den Frequenzbereich, vom Anwender wählbar durch programmierbare Konfigurationsbits im Flash. Oszillatoroptionen unterstützen Frequenzen von 20 KHz bis zur maximalen Frequenz von 18 MHz.
  • Oszillatorfehler Erkennung. Watchdog Timer besitzt einen eigenen Oszillator auf dem Chip, womit er eine Oszillatorfehlererkennung ausführen kann.
  • Programmierbare Konfigurationsoptionen für Port Ausgabe: quasi-bidirectional, open drain, push-pull, input-only.
  • Port ´input pattern match´ Erkennung. Port0 kann einen Interrupt erzeugen, falls der Wert der Pins mit einem programmierbaren Muster übereinstimmt oder nicht.
  • Alle Port Pins können LED betreiben (20 mA). Für den gesamten Chip ist eine Maximalgrenze spezifiziert.
  • Kontrollierte Anstiegsgeschwindigkeit bei Port Ausgängen zur Reduktion von EMI. Ausgaben haben ungefähr 10 ns minimale Anstiegszeit.
  • Bei Selektierung der internen Reset Option werden zum Betreiben der P89LPC933/934/935/936 nur Power und Ground Verbindung benötigt.
  • Vier Interrupt Prioritätsebenen.
  • Acht Tastatur Interrupt Eingänge, plus zwei zusätzliche externe Interrupteingänge.
  • Schmitt-Trigger Port Eingänge.
  • Zweiter Daten-Pointer.
  • Emulations Support.

Vergleich mit dem P89LPC932

Der P89LPC932A1 hat mehrere Verbesserungen im Vergleich zum P89LPC932. Detailierte Information darüber finden Sie im P89LPC932A1 User Manual.
  • Byte-Löschbarkeit für den Benutzercode-Speicher wurde hinzugefügt.
  • Alle Fehler aus dem P89LPC932 Errata sheet wurden behoben.
  • Serielles ICP wurde addiert.
  • Das RCCLK bit wurde zum TRIM Register addiert, womit die RCCLK als die CPU Clock (CCLK) selektiert werden kann, und zwar unabhängig vom Setzen im UCFG1. Damit kann der interne RC Oszillator als CPU Takt selektiert werden ohne dass das Bauteil zurückgesetzt werden muss.
  • Im ISP/IAP Code wurden Verbesserungen für die Programmsicherheit und erweiterte ISP/IAP Funktionalität gemacht. Dies könnte kleine Änderungen in einem P89LPC932 Code mit IAP Funktionsaufrufen nötig machen. Einige ISP/IAP Einstellungen sind unterschiedlich zum original P89LPC932. Zum Progammieren des P89LPC932A1 sollten speziell dafür entwickelte Tools benutzt werden wie Flash Magic Version 1.98 oder höher.